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400-Tonnen-Rig für O´Connor -
Stärkste Bohranlage in UK

 

 

Am 31. Januar war es soweit: Tim O´Connor nahm bei Prime Drilling in Olpe den Schlüssel für das neue Bohrgerät in Empfang. Mit der PD 400/150 RP-C verfügt das Leitungsbauunternehmen O´Connor Utilities nun über die stärkste Horizontalbohranlage im Vereinigten Königreich.

 

 

Das 1994 von den Brüdern Tim und Tom O´Connor gegründete Unternehmen O´Connor Utilities mit Hauptsitz in Manchester beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und gilt in England als eine der großen Firmen im erdverlegten Leitungsbau. Flexibilität und Vielseitigkeit gehören zu den von O´Connor gepflegten Eigenschaften, um sich im Markt zu behaupten. Dazu gehört nicht nur ein breites Spektrum der verlegten Medienträger von Telekommunikation über Strom bis zum Rohrleitungsbau, auch hinsichtlich der angewandten Bauverfahren hat sich das Unternehmen dem Markt entsprechend breit aufgestellt. So hat in der jüngeren Vergangenheit die HDD-Abteilung in der Firma Stück für Stück an Bedeutung gewonnen. „Für uns ist es ein klarer Wettbewerbsvorteil, wenn wir diese Leistungen aus eigener Hand anbieten können, und nicht auf Nachunternehmer angewiesen sind“, so Tim O´Connor.
Bisher betreibt das Unternehmen 7 Bohranlagen in den Leistungsklassen von 23 bis 100 Tonnen Zugkraft. Hierzu gehört bereits eine 100-Tonnen-Anlage von Prime Drilling, mit der das Bohrunternehmen in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen sammeln konnte. Nun kommt für zukünftige Projekte mit der neuen PD 400/150 RP-C das stärkste Bohrgerät im Vereinigten Königreich hinzu.

 


1,6 Millionen Euro investierte O´Connor in die von Prime Drilling in Olpe nach Kundenwunsch gebaute Anlage. Hierbei waren nicht zuletzt die in England besonders hohen Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen. Zum Lieferumfang gehört neben dem Rig auf einem selbstfahrenden Raupenfahrwerk ein in einem separaten Container untergebrachtes superschallgedämpftes Hydraulikaggregat, angetrieben von einem 570 kW CAT-Turbo-Diesel-Motor der bereits die Abgasbestimmungen „TIER 4“ erfüllt. Mit einer Zug- und Druckkraft von 4.000 kN sind Bohrungen bis zu 2.600 m möglich, dabei können Durchmesser bis 1,8 m realisiert werden. Der Kraftdrehkopf verfügt über ein Drehmoment von 150.000 Nm. Drehzahl und Drehmoment sind stufenlos regelbar. Mit dem Rack & Pinion (RP) Vorschubsystem wird eine Vorschublänge von 11 m erreicht.


In dem ebenfalls mitgelieferten Steuercontainer erfasst und speichert ein Computer alle wichtigen Bohrparameter. Eine zusätzliche Kamera für die Pipe Side liefert über eine Distanz von 3.000 m qualitativ hochwertige Bilder und ermöglicht dem Operator die Überwachung des Rohreinzugs. Eine Anbindung an das Internet ermöglicht ortsunabhängig die Onlinediagnose von Fehlern und Problemen.

 

 

Bei der Entscheidung für Prime Drilling war neben der Qualität, dem technischen Support, der weltweiten Ersatzteilverfügbarkeit, vor allem die Flexibilität des Herstellers ausschlaggebend, eine den spezifischen Anforderungen des Kunden angepasste Anlage zu liefern. „Nicht der Preis war entscheidend, sondern das Gesamtpaket“, betont Tim O´Connor. Und dies scheint man nicht nur auf der Insel so zu sehen. Nach Auskunft von Prime Drilling-Geschäftsführer Werner Wurm wurde im Jahr 2013 das beste Ergebnis, seit bestehen der Firma, erwirtschaftet. Die mittlerweile rund 80 Beschäftigten produzierten 14 HDD-Anlagen, 9 davon mit mehr als 250 Tonnen Zugkraft. Die Gesamtzahl der von Prime Drilling hergestellten Horizontalbohrgeräte erhöhte sich damit auf 144. Auch die Tochterfirma German Pump Technology befindet sich nach Angaben von Werner Wurm auf Wachstumskurs. „Mit der aktuellen Entwicklung sind wir rundum zufrieden“, so das Fazit des Geschäftsführers.

 

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